Die Möglichkeit der Normen
Normen, so könnte man meinen, verlangen stets bestimmte Handlungen oder Unterlassungen und erfordern eine moralische Rechtfertigung. Christoph Möllers bestreitet das und behauptet, dass unser Umgang mit Normen an falschen Erwartungen leidet. Wir überfordern die Praxis des Normativen mit moralischen Ansprüchen und mit Hoffnungen auf Wirksamkeit. In seinem vieldiskutierten Buch entwickelt Möllers eine neue Sicht auf Normen und zeigt, welchem Zweck sie wirklich dienen. Darüber hinaus befasst er sich im neuen Nachwort zu dieser Ausgabe mit kritischen Einwänden gegen seine Theorie.
Biographie - Möllers, Christoph
Christoph Möllers, geboren 1969, lehrt Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Rezensionen "Die Möglichkeit der Normen"
»Mit Sorgfalt, Augenmaß und Scharfsinn zeigt Möllers, wie vielfältig, komplex und hybrid die normativen Praktiken einer Gesellschaft sind.«Martin Bauer, Süddeutsche Zeitung 13.10.2015
»Möllers brennt ein solches Feuerwerk an Analysen und Thesen ab, dass die Lektüre seines Buches streckenweise einem intellektuellen Abenteuerurlaub gleicht.«
Michael Pawlik, Frankfurter Allgemeine Zeitung 16.12.2015
» ... ein hinreißendes Buch.«
Rainer Forst, DIE ZEIT 14.01.2016
»... ein geniales Buch, das seltene Beispiel einer Schrift, die nicht nur originell, intelligent und ideenreich, sondern auch stilistisch brillant ist.«
Daniel Timothy Goering, hsozkult.de 22.09.2016
»Es liegt eine Ausarbeitung vor, die die Substanz der Normen höchst reflektiert, herausfordernd und mit einem runden Ergebnis erkundet.«
Wolfgang Hellmich, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 26.11.2020
Hauptlesemotive: | Verstehen |
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Produktart: | Taschenbuch |
Produktform: | Taschenbuch |
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