Race Relations
Produktinformationen "Race Relations"
Mit Race Relations bringt Michaela Dudley, ebenso eloquent wie einprägsam, die historischen, bis heute herrschenden „Rassenverhältnisse“ zur Sprache. „Die Entmenschlichung fängt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch“, gemahnt die Berliner Kolumnistin, Kabarettistin und Aktivistin mit afroamerikanischen Wurzeln. Ihr Dichten und Trachten ist nicht darauf bedacht, in einem Lamento zu münden. In der Tradition von Maya Angelou und May Ayim redet Michaela Dudley Tacheles, eigensinnig, stilsicher und selbstbewusst. Somit liefert sie einen lyrischen Leitpfaden, der gebührend zur Rassismusbekämpfung beizutragen vermag.
Rezensionen "Race Relations"
Zitate aus dem BuchLeitsatz: „Die Entmenschlichung f ngt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch“. (S. 5)
„Für Ruhe noch keine Zeit / Sonst l gen wir danieden / Ein Leben ohne Freiheit / Ist ein Tod ohne Frieden.“
(S. 17)
„Das Licht der Welt erblickte ich im Schatten der Freiheitsstatue.“ (S. 19)
„Wenn Demagogen voller Pathos die Demokratie umarmen, handelt es sich dabei immer um einen
Würgegriff. Und Nazis stehen nur insofern auf dem Boden des Grundgesetzes, als sie die Verfassung mit
Fü en treten.“ (S. 66)
„Im Land der unbegrenzten M glichkeiten geboren, lernte ich ein Leben der unm glichen Begrenzungen
kennen. Haben und Sein? Eher Haben und Schein. Darum ging es offenbar. Das Jahr, in dem ich in den
Vereinigten Staaten auf die Welt kam, ist dabei dasselbe Jahr, in dem der Westsektor meiner sp teren
Wahlheimat abgeriegelt wurde.“ (S. 99)
„Was ist der Unterschied zwischen einem Neonazi und einem White Savior? … Der Neonazi wei schon,
dass er ein Rassist ist.“ (S. 167)
„White Saviors f rdern den Rassismus. Das System der Unterdrückung zu ndern, ist nicht ihr Ziel. Sie
drehen ungern an den Schrauben. Denn sie z hlen selbst zu den Nieten, die das rostige Gefüge
zusammenhalten.“ (S. 181)
„Im Rahmen diverser Rollenspiele erl utere ich mein Konzept RAVE. Recognizing Added-Value Experience.
Es fu t auf der Erkenntnis, dass wir marginalisierten Personen einen Mehrwert an Kompetenzen mit uns
bringen. Wir sind sowohl sensibilisiert als auch sturmerprobt, was den Umgang mit Widrigkeiten betrifft. [...]
Dafür brauchen wir Chancen. Wir wollen eigentlich keine Sonderrechte, sondern Rechte. Rechte und
Respekt. ber viele Hindernisse sind wir gesprungen. Es ist l ngst Zeit, dass die einzig anderen über ihren
Schatten springen.“ (S. 182)
Hauptlesemotive: | Auseinandersetzen |
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Produktart: | Taschenbuch |
Produktform: | Taschenbuch |
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