Trauma, Bindung und Familienstellen (Leben Lernen, Bd. 177)
Psychischen Erkrankungen liegen oft traumatische Erlebnisse zu Grunde, die bereits Eltern oder Großeltern gemacht haben. Über die traumabedingte Störung des frühkindlichen Bindungsprozesses wird bei den Kindern die Wahrscheinlichkeit erhöht, die vielfältigen Symptome psychischer Krankheiten zu entwickeln. Familienaufstellungen können Klarheit über deren Ursachen und Sinn schaffen und den Weg zu ihrer Heilung weisen.
Biographie - Ruppert, Franz
Franz Ruppert, Prof. Dr., Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, ist Professor an der Katholischen Stiftungshochschule München und in eigener Praxis tätig.
Seit 1994 führt er in Deutschland und im europäischen Ausland Workshops durch zu der von ihm entwickelten Methode »Aufstellung des Anliegens«. Er ist spezialisiert auf die psychotherapeutische Arbeit mit schweren psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Psychosen und Schizophrenien. Dazu kommen zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Symbiosetrauma und Aufstellungsarbeit
Weitere Informationen, Bücher und Arbeitsfelder zu Franz Ruppert: www.franz-ruppert.de
»Es bleibt ein Verdienst von Franz Ruppert, einen Baustein zur Aufklärung über vielfältige Leiden von Menschen mit chronisch-frühkindlicher Traumatisierung beigetragen zu haben.« Margret Dörr, socialnet.de
Rezensionen "Trauma, Bindung und Familienstellen (Leben Lernen, Bd. 177)"
»Der Titel zeigt schon an, dass es nicht einfach um ein weiteres Buch zum Familienaufstellen geht, sondern um einen eigenständigen Ansatz ... Insgesamt ist das Buch durch die erläuternden Exkurse und die vielen Fallbeispiele gut lesbar. Das Wissen über die Zusammenhänge von Bindungen und Traumen mit psychischen Störungen über mehrere Generationen hinweg lassen sich in anderen therapeutischen Settings gut nutzen.«Charlotte von Bülow-Faerber (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, April 2006)
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie (Charlotte von Bülow-Faerber)
»Krankmachende Beziehungsmuster aufzudecken und zu bearbeiten ist eine schwierige therapeutische Arbeit. Vor allem die Traumatisierung der Menschen ist eine fast unüberwindbare Hürde. Das vorliegende Buch von Franz Ruppert stellt die Familienaufstellung als Methode zur Aufdeckung psychischer Prozesse vor. Anhand vieler Fallbeispielen wird die Methode vorgestellt. Dabei wird neben der Chance vor allem auch das Risiko bei der Aufdeckung der Lebens- und Familiengeschichte deutlich. Familienaufstellungen sind nicht unumstritten. Der Autor versteht es aber, dem interessierten Leser einen Zugang zu einem neuen Verständnis seelischer Zusammenhänge zu erleichtern. Dazu trägt vor allem die verständliche Sprache bei, die sehr sparsam mit wissenschaftlicher Terminologie umgeht.«
Arthur Thömmes (lehrerbibliothek.de)
Lehrerbibliothek (Arthur Thömmes)
»... richtet sich sowohl an Fachpublikum, als auch an Betroffene, die an Trauma, Verletzung und psychischen Symptomatiken leiden, sowie an interessierte Laien und wird diesem Anspruch auch voll gerecht. Es finden sich zum einen sehr viele anschauliche Fall-Beispiele, zum anderen aber neben einer erfreulichen "normalen" Sprache auch genügend Verweise auf die gängigsten Fachtermini. ... Ein Buch, das man mit seinen mannigfaltigen Anregungen und Aspekten mit Gewinn öfters zur Hand nehmen wird und auch aufgeschlossenen Laien empfehlen kann!«
Antje Jaruschewski (Systemische AufstellungsPraxis, 1/2005)
Systemische AufstellungsPraxis (Antje Jaruschewski)
Hauptlesemotive: | Verstehen |
---|---|
Produktart: | Taschenbuch |
Produktform: | Taschenbuch |
Anmelden