Verteidigung der Missionarsstellung
"Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das."
Gegen das Verlieben kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter. Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!
Rezensionen "Verteidigung der Missionarsstellung"
»Er kann's klug und er kann'skomisch. Verteidigung der Missionarstellung von Wolf Haas ist ein
Wurf.«
Aargauer Zeitung (Anna Kardos)
»Ein kleines literarisches
Kunstwerk. Ein echter Haas eben«
Badische Neuste Nachrichten (Ekart Kinkel)
»Es sprüht nur so vor ansteckendem erzählerischem Unfug. Und es beweist, dass der sagenhafte Wolf Haas noch aus einer Schnapsidee eine irre Geschichte schnörkeln kann.«
Basler Zeitung (Ekart Kinkel)
»Wolf Haas muss unter die
kreativsten und originellsten Schriftsteller deutscher Zunge in unseren Tagen
eingereiht werden.«
Bayern 2 (Ekart Kinkel)
»Sinnig ist es und einfallsreich. Wolf Haas zeigt sich in diesem Buch als vergnügter Virtuose der Schrift-Stellerei.«
Die Presse (Jochen Jung)
»Haas schenkt uns herrlich
komische Verse.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Jochen Jung)
»Eine furios-skurrile Liebesgeschichte, die voller Sprachwitz für pralles Lesevergnügen sorgt.«
Kleine Zeitung (Jochen Jung)
»Nicht nur eine virtuose, intellektuelle Spielerei, sondern auch ein berührendes und sehr romantisches Buch - das macht Wolf Haas so leicht keiner nach.«
Münchner Merkur (Albert Meisl)
»Ein ungewöhnlicher Roman - viel versprochen, noch mehr eingelöst: eine witzige und unerhörte Geschichte«
ORF (Albert Meisl)
»Dieser Roman erweist sich als raffiniertes Menü: Hauptgang ist ein Frikassee aus Report, Gedanken und Beobachtungen, mit saukluger sprach-, erkenntnis- und beziehungstheoretischer Reflexion als Beilage, Dessert und Käse.«
Sächsische Zeitung (Jens-Uwe Sommerschuh)
Hauptlesemotive: | Entspannen |
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Produktart: | Taschenbuch |
Produktform: | Taschenbuch |
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